Herzkatheterlabor

Unsere Herzkatheteruntersuchungen führen wir in der Klinik Rotes Kreuz Frankfurt, Königswarterstraße 16, 60316 Frankfurt durch (www.rotkreuzkliniken.de).
In den neuen, hochmodernen Herzkatheterlaboren bieten wir sowohl diagnostische Untersuchungen  (Linksherzkatheteruntersuchung, Koronarangiographien, etc.) als auch interventionelle Behandlungsverfahren (Ballonkatheter, Stentimplantationen, etc.) an.
Die Diagnostik und Therapie erfolgt ambulant und auch stationär. Hierbei betreut Sie ein Team von erfahrenen, qualifizierten Ärzten und Pflegekräften.
Die Nachsorge und Überwachung von Patienten nach katheterinterventionellen Eingriffen findet ebenfalls in der Klinik Rotes Kreuz statt.

Diagnostischer Linksherzkatheter

Die diagnostische Linksherzkatheteruntersuchung ist eine Röntgenuntersuchung mit der die Herzkranzgefäße (Koronarangiographie) und die Herzkammerfunktion dargestellt sowie die Druckwerte im Herzen und in Teilen die Funktion der Herzklappen untersucht werden können.

Verengungen der Herzkranzgefäße können je nach Schweregrad medikamentös, mit einer Ballonaufdehnung oder einer Bypass-OP des Herzens behandelt werden.

Bei der Untersuchung wird über einen kleinen Zugang in der Arterie ein dünner Katheter über die natürlichen Gefäße zum Herzen vorgebracht. Der Arterienzugang kann durch die Unterarmarterie (A. radialis) oder die Leistenarterie (A. femoralis) erfolgen. Bei Patienten mit einer Bypass-OP am Herzen wird in der Regel der Zugang über die Leistenarterie gewählt, um die Bypässe darstellen zu können.

Mit der Gabe von Röntgenkontrastmittel in die Herzkranzgefäße werden Verengungen der Gefäße sowie die Herzkammerfunktion dargestellt werden.

Bei Verengung der Herzkranzgefäße kann bei Bedarf mit einer speziellen Druckdrahtmessung (IFR, FFR) über einen sehr dünnen Draht weiter abgeklärt werden, ob eine Aufdehnung der Verengung notwendig ist (siehe auch Abschnitt Ballonerweiterung / Stentimplantion (PCI) verengter Herzkranzgefäße).

Nach der Linksherzkatheteruntersuchung wird die Punktionstelle der Arterie mit einen Druckverband am Unterarm oder einem speziellen Arterien-Verschlusssystem beziehungsweise Druckverband in der Leistenarterie versorgt.

Nach der Untersuchung über die Unterarmarterie kann der Patient, die Patientin meistens direkt wieder aufstehen, bei einer Untersuchung über die Leistenarterie ist im Regelfall eine Liegezeit von 1-4 Stunden in Rückenlage erforderlich.

Ballonerweiterung (PCI) verengter Herzkranzgefäße

Wenn bei der Darstellung der Herzkranzgefäße eine Verengung festgestellt wird, kann diese häufig mit einer Aufdehnung behandelt werden. Dies wird im Regelfall während der gleichen Untersuchung durchgeführt. In den meisten Fällen wird ein medikamentenbeschichteter Stent eingesetzt, dieser hat den Vorteil, dass die Wiederverengungsrate sehr niedrig ist. In Einzelfällen wird nur eine Ballonerweiterung ohne Stentimplantation oder eine Aufdehnung mit einem speziellen medikamentenbeschichteten Ballon durchgeführt. Dies entscheidet der Untersucher im Einzelfall aufgrund der vorliegenden Verengung.

Nach einer Ballonerweiterung / Stentimplantation ist im Regelfall eine stationäre Nachüberwachung für 2 Tage notwendig.

Häufig gestellte Fragen

Wir haben für Sie bereits einige häufig gestellte Fragen zur Diagnostik und Therapie mittels Herzkatheter zusammengestellt.

Videosprechstunde

Falls sie einen schnellen Besprechungstermin benötigen und nicht in die Praxis kommen möchten, können Sie einen Termin für die Videosprechstunde vereinbaren